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Als einer der ersten Gratulanten zu seiner Auszeichnung beglückwünscht hat Sportkreisvorsitzender Alfred Schweizer den Baiersbronner Trainer Danny Winkelmann. Der hauptamtliche Coach im Bereich Ski nordisch wurde bei der Verleihung des LSV-Barmer-GEK-Trainerpreises in der Kategorie „Nachwuchstrainer des Jahres 2009“ gekürt. Winkelmann, der nicht nur für die Erfolge der Junioren-Weltmeisterin im Skispringen, Magdalena Schnurr, sondern auch für die positive Entwicklung der jungen Wintersportler aus dem Murgtal verantwortlich ist, arbeitet seit Juni 2007 beim SV Baiersbronn und dem Stützpunkt Ski nordisch. Der Thüringer, und das wurde bei seiner Vorstellung in Karlsruhe besonders betont, gilt als langfristig denkender Trainer, der neben der sportlichen stets auch die persönliche Entwicklung seiner Schützlinge im Auge hat. Dass der SV Baiersbronn bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Kirchzarten nicht weniger als sechs seiner Athleten am Start hatte, liegt auch an der Arbeit von Danny Winkelmann. Dabei entstanden diese Erfolge, wie der A-Lizenz-Inhaber in seiner persönlichen Ansprache betonte, unter schwierigen Bedingungen, da die Förderung nicht dem Aufwand entspreche. Dieses Defizit betreffe, wie Winkelmann im persönlichen Gespräch weiter ausführte, mehrere Bereiche. Die Technik rund um die Schanzen-Anlage am Ruhestein zu unterhalten, sei mit den Zuschüssen allein gar nicht möglich. Auch für die ideale Entwicklung der Sportler fehle es vor allem an Geld. Dies betreffe Spezialförderung genauso wie die materielle Ausstattung – die zwar gut, in Relation mit Spitzenathleten in manchen anderen Nationen bei weitem hinterher hinke. Ohne den enormen Einsatz der ehrenamtlich Tätigen im SV Baiersbronn, hob Winkelmann hervor, sei ein halbwegs vernünftiges Arbeiten völlig unvorstellbar. Der ehemalige Nordische Kombinierer, der im gleichen Jahrgang mit Georg Hettich und Jens Gaiser konkurrierte, spannt sich selbst ehrenamtlich sehr stark ein und scheut keinen Arbeitseinsatz, um beispielsweise Wettkämpfe beim SV Baiersbronn zu ermöglichen. Erst vor kurzem beim Deutschen Schülercup stand er frühmorgens um sechs Uhr mit auf der Ruhestein-Schanze, um die über Nacht gefallenen 20 Zentimeter Neuschnee aus der Spur und dem Sprunghügel zu schaffen. Mit diesem Einsatz geht der 32-Jährige selbst als Vorbild voran und lebt den Teamgedanke im Verein, den er seinen jungen Athleten auch stets vermittelt.
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